»Meine Rendite ist zu niedrig« – das ist auch Ihr Problem?

|   Aktuelles

Sie sparen an allen Ecken und Kanten: Sie haben bereits überall Bewegungsmelder installiert und den Urlaubsanspruch der Mitarbeiter auf 24 Tage im Jahr reduziert. Und trotzdem verdienen Sie zu wenig. Das kann daran liegen, dass Sparen die falsche Lösung ist. Gehen Sie mit mir auf Ideenfindung – gemeinsam schauen wir uns drei Möglichkeiten an, wie die Rendite erhöht werden kann.

Wie wäre es damit, wenn wir gemeinsam über mehr Umsatz nachdenken würden? Ja, ich weiß, da fallen Ihnen sofort die Kosten für das Marketing ein. Mir nicht! Ich habe da andere Ideen und möchte Ihnen hier drei Wege zeigen, wie Sie Ihre Rendite erhöhen können.

Analysieren Sie Ihren Kunden

Wie viele Kunden haben Sie in Ihrer Kundenkartei, Ihrem Warenwirtschaftssystem oder in Ihrem Dealer Managementsystem? Und wie viele dieser »Kunden« waren länger nicht bei Ihnen, als das normalerweise üblich ist? Was haben diese Kunden beim letzten Mal gekauft? Und was müssten sie eigentlich wieder einmal kaufen? Was haben andere Kunden noch gekauft, die den gleichen Artikel erworben haben oder die gleiche Dienstleistung in Auftrag gaben?

Prüfen Sie die Produktivität der Mitarbeiter

Finden Sie heraus, ob Sie Mitarbeiter beschäftigen, die 8 Stunden bezahlt werden, von denen aber nur 6 Stunden an Kunden weiterberechnet werden. Warum? Bei 8 Stunden Anwesenheit und Bezahlung besteht eigentlich der Anspruch, dass die entsprechenden 8 Stunden auch berechnet werden können. Hier geht es also darum herauszufinden, wie Ihre verantwortlichen Abteilungsleiter ihre Mitarbeiter organisieren.  

Durchleuchten Sie die Organisation hinsichtlich Potenzial

Oftmals bringen bereits kleine Veränderungen eine Menge. Ein Beispiel gefällig? Gerne: In einer Autowerkstatt prüft ein Mechaniker ein Fahrzeug, welches er reparieren soll und stellt so fest, welche Teile er dafür benötigt. Anschließend geht er zu seinem Kollegen in das Ersatzteillager und erklärt ihm, was er braucht. Während der Ersatzteilmitarbeiter die Teile aus dem Regal holt und auf den Auftrag bucht, steht der andere Mitarbeiter am Teiletresen und wartet. Er raucht, trinkt Kaffee, unterhält sich mit anderen Kollegen, die ebenfalls dort herumstehen. Bis dieser Mitarbeiter mit den Teilen wieder an seinem Arbeitsplatz ist, sind 10 bis 20 Minuten vergangen. Das macht er drei- bis viermal am Tag.

Würde der Ersatzteilmitarbeiter die Teile bringen, könnte der Mitarbeiter früher an die Arbeit zurück und noch einen weiteren Kundenauftrag bearbeiten. Spinnen wir diesen Gedanken einmal weiter: Wenn ein Mitarbeiter durch eine Stunde pro Arbeitstag mehr, weitere Kundenaufträge bearbeiten kann, was würde dann bei Ihnen an Mehrumsatz pro Jahr anfallen?

Sie haben einen ersten Einblick in die Möglichkeiten gewonnen, wo wir bei Ihren Kunden, Mitarbeitern und Prozessen ansetzen können, um Ihre Rendite zu erhöhen.

Herzliche Grüße,
Ihr Bernhard Seilz